Hintergrundbild
Kopfzeile

Vorträge 2009 ///



Für Sie im Focus.

Im Jahr 2004 konnten wir das 25-jährige Bestehen der Gruppe feiern und haben zu diesem Anlaß gleich zwei Veranstaltungen organisiert. Aufgrund der guten Resonanz und im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit beziehen wir seither verstärkt Stellung zu sozialpolitischen Fragen und richten regelmäßig Vorträge aus.

    Künftige Vorträge sind in Vorbereitung.
    Sobald das Detailprogramm und die Termine feststehen, machen wir das hier bekannt.

    ALTE VERANSTALTUNGEN / 2004 - 2009

  • Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Uni Köln) - 03. Dezember 2009.
    „Armut in Deutschland“ ist zuletzt aus einem Tabu- beinahe zu einem Topthema der Medien geworden, das in Talkshows über die Wirkung der sog. Hartz-Gesetze, die Angst der Menschen vor einem sozialen Absturz, den Zerfall der Mittelschicht oder die Folgen der Weltfinanzkrise sehr häufig erörtert wird. Man spricht jetzt zwar viel mehr darüber, nimmt sie aber ebenso wenig als gesellschaftliches Kardinalproblem wahr und ernst wie in der Vergangenheit. Die in der wohlhabenden Bundesrepublik zunehmende Armut wird deshalb auch nicht konsequent bekämpft, sondern immer noch geleugnet, verharmlost und verschleiert. Wie das geschieht, zeigt der Referent an zahlreichen Beispielen aus Politik, Massenmedien und Wissenschaft. Was getan werden müsste, damit sich die Kluft zwischen Arm und Reich wieder schließt, macht Butterwegge abschließend deutlich.

  • Dr. Thomas Wagner (PTH Sankt Georgen) - 19. März 2009
    Thomas Wagner, ist Lehrbeauftragter für Christliche Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen sowie Mitarbeiter am Nell-Breuning-Institut. Dort erforscht er Ethik und Theologie im Spannungsfeld von Arbeit, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und einem Sozialstaat im Wandel. In seinem Vortrag denkt er darüber nach, was Kirche und lokale Initiativen machen können, damit die Armen nicht immer ärmer und zahlreicher werden. Wir freuen uns auf einen anregenden Abend und hoffen, dass Sie die Zeit finden unseren Vortrag zu besuchen.


  • Dipl.-Pol. Frank Oschmiansky (WZB) - 6. März 2008.
    »Hartz IV – Anspruch und Wirklichkeit« Frank Oschmiansky wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Dort erforscht er in zwei Projekten das Spannungsfeld zwischen Erwerbslosigkeit, Verwaltung und Politik. Er stellt sich Fragen wie: Wie können Menschen in Arbeit vermittelt werden? Wie gehen Politiker und Verwaltungen mit erwerbslosen Menschen um? Warum ist das so und welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es? Wir freuen uns auf einen anregenden Abend und hoffen, dass Sie die Zeit finden unseren Vortrag zu besuchen.


  • Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Uni Köln) - 11. Oktober 2007.
    Wir freuen uns auf einen spannenden und kontroversen Abend mit dem renommierten Politologen und Armutsforscher. Autor des Buches »Krise und Zukunft des Sozialstaates«, in welchem er die Zusammenhänge zwischen der Entwicklung des Weltmarktes, dem demografischen Wandel sowie den Strategien einflussreicher Gruppen der Gesellschaft herstellt. Er erörtert bisher noch wenig beachtete Alternativen zur Sozialpolitik in Deutschland.»Wenn Hartz IV gekürzt wird, was kommt danach?«


  • |nach oben|



  • Dr. Gregor Böckermann, IOF (Initiative Ordensleute für den Frieden) - 14. September 2006.
    1968 wurde Gregor Böckermann in der Ordensgemeinschaft der Afrikamissionare / Weisse Väter zum Priester geweiht. Es folgten zahlreiche Aufenthalte in Algerien. Seine Lehre daraus: Ohne Gerechtigkeit für alle, kann es keinen Frieden geben. Politisches und soziales Engagement, einschließlich zivilen Ungehorsams, haben Gregor Böckermann nicht aufgeben lassen. 2003 erhielt er den Aachner Friedenspreis. Mittlerweile ist Gregor Böckermann weder Priester noch Ordensmann mehr – ... unüberbrückbare Differenzen, so darf man lesen. Doch die Mission geht weiter: das herrschende Wirtschaftssystem ist immer auch das Wirtschaftssystem der Herrschenden. Infragestellung ist nicht nur eine Möglichkeit, sie ist geradezu ein Muss auf dem Weg zu Frieden und Gerechtigkeit.


  • SJ, Prof. em. Dr. Friedhelm Hengsbach (PTH Sankt Georgen) - 24. November 2005.
    Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts. Der Vortrag unter dem Titel »Nach der Reform ist vor der Reform«. Er skizzierte die sozialpolitische Zeitgeschichte der jüngsten Vergangenheit sowie ihre, soweit statisch jetzt schon bekannt, Folgen für die nahe Zukunft.


  • Prof. Dr. Albrecht Brühl, FH Darmstadt - 28. Oktober 2004.
    Verfasser des Bandes »Mein Recht auf Sozialhilfe«. Ebenso hat er mit dem Caritasverband Darmstadt e. V. die »Darmstädter Sozialhilfefibel für Kinder und Jugendliche « herausgegeben (Neuauflage Sommer 2006). Er führte mit der Sozialhilfegruppe mehrere Veranstaltungen zu dem Sozialhilferecht durch und begleitet sie in juristischen Fragen. Der Vortrag lief unter der dem Titel: »Was kommt auf uns zu mit Arbeitslosengeld II und Sozialgeld?«


  • Prof. Rainer Roth, FH Frankfurt am Main - 18. November 2004.
    Vorsitzender von Klartext e. V., einem Verein, der dafür eintritt, dass diejenigen, die Arbeitslosigkeit, Armut, Staatsverschuldung, Abzocke usw. verursachen, auch für die Folgen geradestehen. Dieser Vortrag stand für die Beleuchtung gesellschaftspolitischer Fragen infolge von Hartz IV.


    |nach oben|